DogSharing

 

Dogsharing, also das Teilen eines Hundes, ist in der heutigen Zeit eine gute Möglichkeit, um die Zeit des Alleinbleibens des eigenen Lieblings zu minimieren.

Beim Dogsharing wechseln sich zwei oder mehrere Hundehalter mit dem Sitten der jeweiligen Hunde ab. Im Normalfall gibt es dafür keine finanzielle Entlohnung, sondern das Wohl des Hundes steht im Vordergrund. Dies erfordert ein gewisses Maß an Organisationstalent, aber gerade bei Personen mit unterschiedlichen Arbeitszeiten ist diese Art des Hundesittings eine gute Möglichkeit dem Hund gerecht zu werden. 

Auch für Personen die noch hundelos sind, aber sich für die Hundehaltung interessieren und hineinschnuppern wollen, kann das Dogsharing hilfreich sein um zu ermitteln, ob ein Hund überhaupt aktuell in die eigenen Lebensumstände passt. Man sieht ob man den Mehraufwand und das Zeitpensum für einen späteren eigenen Hund aufbringen kann oder nicht.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich natürlich auch durch das Finden von gleichgesinnten Haltern und den Erfahrungsaustausch. Man kann gemeinsam Gassigehen, hat einen Hunde-Partner für den eigenen Hund und im besten Fall findet man sogar eine längerfristige Freundschaft.

Jedoch gilt auch beim Dogsharing: Nehmen Sie nicht einfach die nächstbeste Person. Lassen Sie sich Zeit um Ihr Gegenüber und dessen Hund in Ruhe kennen zu lernen. Starten Sie mit gemeinsamen Gassigängen, schauen Sie ob Ihr Hund mit dem anderen Hund kompatibel ist und auch Sie und Ihr Gegenüber zueinander passen. Auch bei Hunden die noch Erziehung brauchen kann ein "schlechter Dogsharer" im schlimmsten Fall die Erziehung des eigenen Hundes in der Zeit quasi wieder zurückwerfen.

Auch das Thema Gesundheit ist ein großes Thema. Bitte klären Sie unbedingt vor dem Dogsharing wer im Krankheitsfall für die jeweiligen Tierarztkosten aufkommt. Ebenso das Einholen der Informationen bezüglich der Haftpflicht beim Betreuen anderer Hunde ist vorher abzuklären. Es empfiehlt sich zudem die jeweiligen Notfallnummern und Adressen des Tierarztes parat zu haben.

Ein guter Dogsharer wird natürlich ebenfalls den Anweisungen des Hundebesitzers folgen, denn jeder Halter kennt seinen eigenen Hund am besten. Personen welche sich nicht an die entsprechenden Anweisungen des Hundebesitzers halten (Futter, Belohnungen, Erziehung, Tragen des Maulkorbes, Ableinen,...) sind als Dogsharer zu meiden, da Vertrauen in der Tierhaltung eine große Rolle spielt.